Eine Bezugnahme auf den Wiener Prater, einen seit dem 16. Jh. in landesfürstlichem Besitz befindlichen Naturpark, ist kaum möglich, weil er erst 1766 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Vielmehr liegt auch aufgrund der Dreiertaktes nahe, an einen sog. Brater (Bratspieß mit mechanischer Drehvorrichtung) zu denken und somit an einen Dreher(tanz). Allenfalls wäre auch eine Beziehung zum Brigittakirtag denkbar („Bratlgeiger“).
Literatur
- P. Nettl in StMw 8 (1921), 141
Abbildungen
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Brader-Tanz“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f91e (abgerufen am )
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