Borg, Andy (eig. Meier, Adolf Andreas)

* 2.11.1960 Wien

Schlagersänger

Lehre als Mechaniker, nahm 1980 als Leadsänger mit der Band Starfighters am Talentwettbewerb Die große Chance beim ORF erfolglos teil, landete aber 1982 beim selben Bewerb als Solosänger mit dem Lied Adios Amor einen Millionen-Hit, zahlreiche weitere folgten (Arrivederci Claire, Die berühmten drei Worte, Ich will nicht wissen, wie du heißt). Anfangs produziert von seinem Entdecker Kurt Feltz, wechselte er später zum Produzenten Adam Schairer. Er trat auch im Duo mit dem Kinderstar Alexandra Sükar im volkstümlichen Umfeld auf. 1996–2003 moderierte er die Schlagerparade der Volksmusik beim SWF/SWR bzw. ARD, seit September 2006 als Nachfolger von K. Moik den Musikantenstadl. Er zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schlagersängern.

Gedenkstätten

  • Stern beim ‚Walk of Stars‘ im Wiener Gasometer (Wien XI, s. Abb.)

Ehrungen

  • 8 Goldene-, 3 Platin- und 1 Diamantauszeichnung
  • Goldene Noten
  • Goldene Stimmgabel
  • Silberner Löwe und Ehren Löwe von RTL
  • Goldene, Silberne und Bronzene Antenne vom Belgischen Rundfunk

Werke

Alben Gold 1997; Ich sag’ ja zu dir 1998; A. B. 2000 2000; Super glücklich 2001; Herzklopfzeichen 2002; Träumen erlaubt 2004; Wenn erst der Abend kommt 2005; Das ist mir zu gefährlich 2006; Weihnachten 2008; Santa Maria 2009.

Literatur

Abbildungen

Autorinnen

  • Sonja Oswald
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

14.9.2021

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Sonja Oswald, Art. „Borg, Andy (eig. Meier, Adolf Andreas)“ (14.9.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f90b (abgerufen am )

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