Studierte zunächst Medizin in Heidelberg/D und Freiburg im Breisgau/D, seit 1920 Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte in Heidelberg und Leipzig/D. 1924 Promotion (bei Theodor Kroyer), bis 1928 Assistent am musikwissenschaftlichen Institut der Univ. Leipzig, 1928 Habil. in Marburg/D, 1938 Prof. in Marburg. 1940 als Extraordinarius erster Vorstand des musikwissenschaftlichen Instituts in Graz, 1942 Kriegsdienst. Der Schwerpunkt seiner Forschungen lag bei der Musik des 15. bis 17. Jh.s. 1936–42 Vorstand der Neuen Schütz-Gesellschaft.
Schriften
- Joachim a Burck als Motettenkomponist, Diss. Leipzig 1924
- Studien zur niederländisch-humanistischen Musikanschauung, Hab.schr. Marburg 1938
- Art. in ZfMw, AfMw, Musik und Kirche, Deutsche Musikkultur.
Literatur
- MGG 1 (1949–51), 2 (1999)
- NGroveD 3 (2001)
- StMl 1962–66
- F. Blume in AfMf 8 (1943)
- R. Flotzinger, Musikwissenschaft an der Univ. Graz 1990
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
25.5.2001Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Birtner, Herbert“ (25.5.2001), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f8a7 (abgerufen am )
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