Stammte aus einer Zigeunermusiker-Familie, heiratete 1789 die Tochter des Zimbalspielers S. Banyák. Geiger, später Primas der Kapelle seines Schwiegervaters. Gründete 1801 in Pest eine eigene Kapelle, musizierte in Pressburg und Wien, wo ab 1807 auch seine Werke gedruckt wurden. Aufgrund eines Unfalls 1824 musste er die Leitung seiner Kapelle abgeben. Die Beliebtheit seiner Kompositionen beweisen die zahlreichen Bearbeitungen von L. v. Beethoven bis Zoltán Kodály.
Werke
zahlreiche National-Ungarische Tänze.
Literatur
- NGroveD 3 (2001)
- MGG 2 (1999)
- ZeneiL 1 (1965)
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Bihari, Johann (János)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f892 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

