Studium bei Louis Milon in Paris; seit 1801 Mitglied der Pariser Oper, trat während des Wiener Kongresses 1814/15 als Solotänzerin in Wien auf und wurde wegen ihrer technischen Perfektion, ihrer Mimik und Ausdruckskraft bewundert („Das Ohr der Tauben“ genannt). Besonders durch die Gestaltung der Titelrolle von Nina, ou la Folle par Amour (Wien 1814) setzte B. Maßstäbe für Wien; 1815–23 tanzte sie wieder an der Pariser Oper.
Literatur
- Schneider 1985
- Czeike 1 (1992)
- F. Bouvier, Une danseuse de l´Opéra. La Bigottini 1909
- P. Migel, The Ballerinas 1972
Autorinnen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Gunhild Oberzaucher-Schüller
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Gunhild Oberzaucher-Schüller, Art. „Bigottini, Emilia“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f890 (abgerufen am )
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