In Venedig ausgebildet, gewann ihn offenbar der Grazer Hofkapellmeister S. Gatto für die Grazer Hofmusikkapelle. Am 1.11.1578 trat er als Tenorist in die Kapelle ein und gehörte ihr bis zu seinem Tod ohne Unterbrechung an; 1595 Hofkapellmeister. Unter dem Nachfolger von Erzhzg. Karl v. Innerösterreich, Ferdinand (dem späteren Kaiser Ferdinand II.) intensivierte B. die Beziehungen zu Venedig und trieb die Italianisierung und Barockisierung der Grazer HMK voran.
Werke
1 Messe, Motetten, Magnificat, Sacri concentus 1609 (Erzhzg. Ferdinand gewidmet); Kanzonen, Madrigale.
Literatur
- MGG 2 (1999)
- StMl 1962–66
- NGroveD 3 (2001)
- Federhofer 1967
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Bianco (Bianchi, de Blanchis), Pietro Antonio“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f881 (abgerufen am )
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