Ausbildung an den MAkad.en in Freiburg im Breisgau/D (Ulrich Koch) und Wien (Violine bei R. Odnoposoff, Dirigieren bei H. Swarowsky). 1971–81 war B. Mitglied des von ihm mitbegründeten Alban Berg-Quartetts. Zu den kammermusikalischen Tätigkeiten seiner Karriere gehörten weiters die Gründung des Ensembles Die Wiener Solisten und seine Mitwirkung im Wiener Kammer-Ensemble sowie eine weltweite Konzerttätigkeit mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika und Japan. Initiator und künstlerischer Leiter der European Chamber Music Academy (ECMA) und künstlerischer Leiter des Europäischen Kulturforums Großraming/OÖ. Zahlreiche seiner Schallplattenaufnahmen errangen internationale Preise. 1964–87 war er Prof. für Viola an der Wiener Musikakademie bzw. -hochschule. Seit 1987 lehrte er an der Hsch. für Musik und Theater Hannover. Außerdem gab B. regelmäßig Kurse für Viola und Kammermusik in Deutschland, Österreich, Frankreich, Kanada und den USA. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen die Mitglieder des Artis-Quartetts und des Hagen Quartetts.
Literatur
- Mitt. H. B. (10/2001)
- www.hmt-hannover.de/aktuelles/goslardoz.htm (10/2001)
- MGÖ 3 (1995)
- F-A 2 (1974)
- www.ecma-music.com (12/2011)
- https://de.wikipedia.org (5/2025)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
2.5.2025Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Beyerle, Hatto“ (2.5.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002097a (abgerufen am )
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