Baumgartner (Paumgartner), P. Albert OSB (Bernhard)

* 27.6.1677 St. Leonhard am Forst/NÖ, † 16.3.1730 Melk/NÖ

Organist, Komponist und Kapellmeister

Kam als Sängerknabe nach Melk, wo er bald großes musikalisches Talent zeigte und vom Organisten Joseph Mercklin ausgebildet wurde. Ab 1692 Organist in Melk (anfangs nur interimistisch), unterrichtete er seit seiner Ordination 1702 die Novizen in Gesang und Orgelspiel (wohl auch Musiktheorie); 1711 wurde er von Abt Berthold Dietmayr zum Kapellmeister ernannt. B. ist die beherrschende Persönlichkeit des Melker Musiklebens in der 1. Hälfte des 18. Jh.s.

Werke

1 Messe, 3 Offertorien, 2 Miserere, Salve Regina, 5 Motetten; Musik zu vier Benediktinerdramen (Benediktinertheater).

Literatur

  • MGG 2 (1999)
  • Erhart 1998
  • Freeman 1989

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Baumgartner (Paumgartner), P. Albert OSB (Bernhard)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f809 (abgerufen am )

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