Barthlmé, Anton

* 12.5.1867 Tepl/Böhmen (Teplá/CZ), † 4.2.1943 Wien

Cellist und Musikpädagoge

1882–88 Ausbildung am Konservatorium in Wien bei F. Hellmesberger. Mitglied des Duesberg-Quartetts. 3 Jahre Militär-Kapellmeister beim IR 25. Solocellist der Symphoniekonzerte des Wiener Konzertvereins und der GdM. 1901–05 Dirigent der populären Konzerte des Konzertvereins. Ab 1911 Chordirektor der Pfarrkirche St. Florian (Wien V.). 1914–32 Lehrer für Violoncello an der Staatsakademie für Musik. Komponierte zahlreiche Lieder, die äußerst populär wurden.

Ehrungen

  • Reg.rat

Werke

Volkslieder und Egerländer Walzer (u. a. Egerländer Walzer, Aus der Heimat, Egerer Bürger), Märsche (u. a. Egerländer Marsch, Starhemberg-Marsch), Elegie nach fränkischen Motiven für Vc. und Kl.

Schriften

Literatur

  • Czeike 1 (1992)
  • Sturm 1 (1979)
  • Pazdirek I/2 (1904)
  • Egerländer Biograf. Lex. 1 (1985)
  • Mitt. Archiv der MUniv. Wien

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Barthlmé, Anton“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f7df (abgerufen am )

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