Wuchs in einer musikalischen Familie zweisprachig (ungarisch/deutsch) auf. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er von seiner Mutter, einer Klavierlehrerin. Erste Kompositionsversuche schon als Kind, seine erste Sonatine spielte er im Alter von 12 Jahren in Budapest öffentlich. 1935–44 Studium an der MAkad. Budapest (Klavier, Komposition, Dirigieren, Basstuba, Oboe). Darüber hinaus Unterricht bei Zoltán Kodály (ungarische Volksmusik), László Lajtha (Komposition) und Leó Weiner (Kammermusik). Nach dem Studium Unterrichtstätigkeit in Székesfehérvár/H, ab 1964 in Budapest. 1967 Flucht nach Österreich, wo er zunächst in Wien am Raimundtheater als Studienleiter und Korrepetitor und am Prayner-Konservatorium als Klavierpädagoge wirkte. Ab 1969 an der Grazer MHsch. Tätigkeit als Lehrbeauftragter in verschiedenen theoretischen Fächern (Pensionierung Ende 1988 als ao. Prof., Lehrauftrag bis Oktober 1997). Ab 1995 lebte er in Mogersdorf. A.-A.s Stil war klassischen Grundprinzipien verpflichtet und vom ungarischen Volkslied geprägt, wenngleich dessen Einfluss mit der Zeit abnahm.
Ehrungen
- Goldenes Ehrenzeichen der Accademia dell’Arte e Lavoro, Accademico Italiano
- Ehrendoktorat der Universidad Interamericana de Ciencas Humanisticas 1987
Werke
rund 1250 Werke, v. a. Solowerke, Kammermusik, Lieder (s. Tbsp.); Kirchenmusik; 5 Symphonien und Symphonische Dichtungen.
Literatur
- MaÖ 1997
- Goertz 1994
- www.georg-aranyi-aschner.at (7/2024)
- https://institut-oberschuetzen.kug.ac.at (12/2019)
- https://burgenland.orf.at (12/2019)
- Mitt. Gemeindeamt Mogersdorf (12/2019)
Abbildungen
Hörbeispiele
Autorinnen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
29.7.2024Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Arányi-Aschner, Georg“ (29.7.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f71b (abgerufen am )
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