Zunächst kurpfälzischer „Kammerkompositeur“. 1720–24 Hofkapellmeister in Innsbruck. Nach Auflösung der Hofmusik bewarb er sich vergeblich um Aufnahme in die Hofmusikkapelle in Wien, kehrte 1728 als Kapellmeister nach Innsbruck zurück und leitete die Kapelle bis zu deren Auflösung 1748. Nach dem Tod seiner Frau 1765 zum Priester geweiht.
Werke
Messen, Vespern, Karfreitagsoratorium, Mose nell’ Egito (Azione sacra), Musik zu Jesuitenspielen.
Literatur
- Senn 1954, 324f.
- MGÖ 2 (1995)
- MGG 6 (1957), 1233
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Aprile, Bernardo d'“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f719 (abgerufen am )
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