Amtmann, Emanuel

* 11.6.1940 Möderbrugg/St, † 5.11.2019 Graz

Organist

Vater und Großvater waren bereits als Organisten tätig gewesen. Er besuchte die Gymnasien in Linz sowie Judenburg und erhielt ersten Orgelunterricht vom Vater; mit neun Jahren erstes liturgisches Orgelspiel. Ab 1958 Studium an der Grazer Diözesankirchenmusikschule bei A. Lippe, R. v. Weis-Ostborn, A. Fastl und F. Illenberger sowie an der dortigen MAkad. (Orgel, ebenfalls bei F. Illenberger); 1964 Diplom. Ergänzende Ausbildung an der Wiener MAkad. bei A. Forer (1972/73) sowie privat bei A. Heiller in Wien. Ab 1958 spielte A. regelmäßig am Grazer Dom, 1968–2008 war er Domorganist. Ab 1966 war er an der heutigen Kunstuniversität Graz tätig (Korrepetition, verschiedene Lehraufträge, 1976–2005 Prof.). Am Grazer Dom leitete er ab 1980 das Ensemble pro musica divina und ab 2003 das Ensemble Nova Cantica. Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Seine Frau Elisabeth Brosch-Fohraheim war lange Zeit Solistin im Grazer Domchor, einige seiner Geschwister betätigen sich als Kirchenmusiker.

Ehrungen

  • Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark 2005
  • Päpstlicher Silvester-Orden 2006
  • Bürger der Stadt Graz 2009
  • Josef-Krainer-Heimatpreis 2010

Werke

Kehrverse f. Antwortpsalme (auch im Gotteslob).

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

24.9.2020

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Amtmann, Emanuel“ (24.9.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f6da (abgerufen am )

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