Vater und Großvater waren bereits als Organisten tätig gewesen. Er besuchte die Gymnasien in Linz sowie Judenburg und erhielt ersten Orgelunterricht vom Vater; mit neun Jahren erstes liturgisches Orgelspiel. Ab 1958 Studium an der Grazer Diözesankirchenmusikschule bei A. Lippe, R. v. Weis-Ostborn, A. Fastl und F. Illenberger sowie an der dortigen MAkad. (Orgel, ebenfalls bei F. Illenberger); 1964 Diplom. Ergänzende Ausbildung an der Wiener MAkad. bei A. Forer (1972/73) sowie privat bei A. Heiller in Wien. Ab 1958 spielte A. regelmäßig am Grazer Dom, 1968–2008 war er Domorganist. Ab 1966 war er an der heutigen Kunstuniversität Graz tätig (Korrepetition, verschiedene Lehraufträge, 1976–2005 Prof.). Am Grazer Dom leitete er ab 1980 das Ensemble pro musica divina und ab 2003 das Ensemble Nova Cantica. Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Seine Frau Elisabeth Brosch-Fohraheim war lange Zeit Solistin im Grazer Domchor, einige seiner Geschwister betätigen sich als Kirchenmusiker.
Ehrungen
- Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark 2005
- Päpstlicher Silvester-Orden 2006
- Bürger der Stadt Graz 2009
- Josef-Krainer-Heimatpreis 2010
Werke
Kehrverse f. Antwortpsalme (auch im Gotteslob).
Literatur
- StMl 22009
- Who is who in Öst. 1997
- SK 52/2 (2005), 99f, 52/3 (2005), 184, 55/4 (2008), 206, 66/4 (2019), 342, 67/1 (2020), 41ff
- www.graz.at (3/2020)
- www.kleinezeitung.at (3/2020)
- www.katholische-kirche-steiermark.at (3/2020)
- https://relaunch.kug.ac.at/ (3/2020)
- www.pressreader.com (3/2020)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (3/2020), Archiv Kunstuniv. Graz (3/2020), F. K. Praßl (3/2020)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
24.9.2020Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Amtmann, Emanuel“ (24.9.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f6da (abgerufen am )
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