Wurde besonders als Verfasser von Bänkelgesängen bzw. Gassenhauern mit oft moralisierenden Inhalten im josephinischen Wien bekannt. Lebte seit 1784 in Graz, später in Innsbruck und war Mitarbeiter bzw. Herausgeber verschiedener Tages- und Wochenblätter (Grätzer Bauernzeitung, Grätzer Frauenjournal, Innsbrucker Wochenblatt). – Seine Tochter Aloisia Ludovika A. (um 1789–1811) war seit 1806 Hoftheatersängerin.
Werke
überliefert: 17 Lieder.
Literatur
- Czeike 1 (1992)
- G. Gugitz in Mitteilungen des Vereines für Geschichte der Stadt Wien 8 (1928)
- G. Gugitz, Lieder der Straße 1954
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Ambros, Michael“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f6cf (abgerufen am )
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