Alpenrebellen, Die

Volkstümliche Profi-Band aus der Obersteiermark

1993 gegründet in Eisenerz/St. Gründungsmitglieder: Armand Beran (2001 ersetzt durch Wolfgang Matzhold von den Mooskirchnern), die Zwillingsbrüder Christian und Kurt Kaindlbauer, Josef Millautz (1996 ersetzt durch Manfred Martin Mulej), Manfred Priversek, Hartwig Reitmann und Willibald Taxacher. Die sieben Musiker hatten zuvor jahrelang in verschiedenen Formationen (Rock-Bands, Oberkrainerbands) Erfahrungen gesammelt, dies führte zu einer Mischung aus Polka und Rockmusik. Der dritte Platz beim Grand Prix der Volksmusik 1994 mit dem Titel Die Leut’ am Land brachte den Durchbruch, das gleichnamige Album erreichte Goldstatus. Damit einher ging eine umfassende musikindustrielle Vermarktung, die A. waren in allen großen Fernsehshows vertreten, fungierten als gefragte Live-Band, büßten mit der Zeit aber ihr „Rebellen-Image“ ein. Es folgte ein Umstrukturierungsprozess, W. Taxacher verließ die Band und Gerhard Braunegger ersetzte 2006 W. Matzhold als Sänger. Mit neuem Management und neuer CD Heut’ oder nie! (2007) versucht die Band, nunmehr als Sextett, wieder zu ihren ursprünglichen Wurzeln zurückzukehren.

Werke

Alben Wir san fesche Steirer 1993; Die Leut am Land 1994; HO-LA-DI-JE-I-DI 1996; I will gar nix 1997; Komm, reiß mi auf 1998; Live 1999; Feiern ist ein Hammer 2001; Wo sind die Männer geblieben 2002; Ganz oder gar net 2004; Heut’ oder nie! 2007.

Literatur

Autorinnen

  • Sonja Oswald
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

31.3.2008

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Sonja Oswald, Art. „Alpenrebellen, Die“ (31.3.2008), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001fa8b (abgerufen am )

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