Abel (verh. Friedländer, Friedländer-Abel), Hedwig Elisabeth

* 31.1.1870 Pest, † 26.9.1930 Laßnitzhöhe/St (begr. Nestelbach/St)

Musikkritikerin

1885–88 Klavierstudium bei H. Schmitt am Konservatorium der GdM, im Anschluss daran bis 1890 zunächst Harmonielehre-, danach Kontrapunktunterricht bei R. Fuchs. 1892 nahm sie Kontakt mit ihrem Förderer E. Hanslick auf, der ihre erste Kritik 1894 in der Neuen Freien Presse veröffentlichte, weitere erschienen u. a. in der Wiener Wochenschrift Die Zeit, in der Stuttgarter Zeitung und im Wiener Fremdenblatt. Ende 1895 übernahm A. auf Hanslicks Empfehlung als Nachfolgerin M. Kalbecks das Musikreferat in der Montags-Revue. Sie vertrat die gleiche geistige und stilistische Richtung wie ihr Mentor, besonders in ihrer Ablehnung der Werke A. Bruckners. 1899 Heirat mit dem späteren Senats-Präsidenten Rudolf Friedländer von Malheim, nach dessen Tod 1929 Übersiedlung nach Laßnitzhöhe.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

16.6.2025

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Abel (verh. Friedländer, Friedländer-Abel), Hedwig Elisabeth“ (16.6.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f632 (abgerufen am )

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