Zwettler, Johann Joseph

* vor 1720 (Ort?), † nach 1750 (Ort?)

Komponist, Organist

Zur Herkunft Z.s ist nichts bekannt. Unter K. Langthaler wurde er in St. Florian zum Organisten ausgebildet. Mitte der 1730er Jahre trat er in den Dienst des Stiftes Wilhering, wo er zum Kammerdiener des Abtes Johann Baptist Hinterhölzl ernannt wurde. Ab 1738 war er dort auch als Stiftsorganist tätig. Ab 1740 war er als Geschäftsführer für die Thurnermeisterswitwe Franziska Rader in Enns tätig. In der Nachfolge von Johann Georg Schoppenberger wurde Z. wohl ca. 1750 Stadtpfarrorganist in Linz. Über seinen weiteren Lebenslauf ist nichts in Erfahrung zu bringen.

Werke

Messe B-Dur (SATB, 2 Pos., 2 V., Org.; A-WIL 1224), 2 Requien (verloren, in Linzer Inventaren genannt), Litanei D-Dur (SATB, 2 V., Org.; A-WIL 1228), Litanei Es-Dur (SATB, 2 Pos., 2 V., Org.; A-WIL 1227), Litanei G-Dur (SATB, 2 V., Org.; A-WIL 1229), Miserere Es-Dur (SATB, 2 Pos., 2 V., Org.; A-LA 717), Ad plausus, ad jubila (SATB, 2 Trp., Pk., 2 V., Org.; A-WIL 1226), Ave maris stella (2 S, 2 V., Va., Org.; A-WIL 1225), Orbis patrator optime (SATB, 2 Trp., Pk., 2 V., Va., Org.; A-LA 966), Tractus (verloren, in Linzer Inventaren genannt), Weib, wer zeigt mir dieses (B, Hr., 2 V., Org.; A-WIL 1225a).

Literatur

Autor

  • Klaus Petermayr

Letzte inhaltliche Änderung

8.8.2022

Empfohlene Zitierweise

Klaus Petermayr, Art. „Zwettler, Johann Joseph“ (8.8.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003d4bac (abgerufen am )

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