War 1952–85 Lehrer und 1985–87 Leiter einer Volksschule. Daneben studierte er Orgel am Bruckner-Konservatorium Linz und legte 1957 an der Wiener MAkad. die Staatsprüfung ab. Weitere Ausbildung am Salzburger Mozarteum (Orgel bei Oskar Peter), wo er anschließend Kirchenmusik studierte (Reifeprüfung 1964) und später (1985) den Mag. art. erhielt. Das Studium der Musikwissenschaft an der Univ. Innsbruck (1962–66) schloss er 1991 an der Univ. Salzburg ab. Er leitete 1958–72 auch den Jakobuschor-Kirchenchor Seewalchen. Zahlreiche Orgelkonzerte im In- und Ausland, Tourneen, Mitwirkung bei Festivals in Skandinavien und Italien. Bei Kammerkonzerten arbeitete Z. als Cembalist mit Instrumentalisten und Sängern (u. a. mit O. Czerwenka) zusammen.
Ehrungen
- 1. Preis Internationale Sommerakad. f. Organisten Haarlem/NL 1959
Schriften
- Zur Problematik des Unterrichts im konzertanten Orgelspiel. Historische u. didaktische Aspekte 1988
- Zum Zeitmaß in J. S. Bachs sechs Sonaten f. zwei Claviere u. Pedal (sechs Triosonaten für Orgel). Studien zu historischen Tempoaussagen u. gegenwärtigen Erkenntnissen über integer-valor-bezogene Zeitmaßgestaltung bei Bach, Diss. Salzburg 1991
Literatur
- Lebenslauf (masch.) Kommission f. Musikforschung, ÖAW, sowie in der Diss.
- www.atterwiki.at (1/2018)
- Mitt. Standesamt Seewalchen am Attersee (3/2018)
- eigene Recherchen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
4.4.2018Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Zweimüller, Maximilian (Max)“ (4.4.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e7cf (abgerufen am )
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