Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. Er war in den 1760er Jahren Organist in Königgrätz. Um 1772 ging er nach Pressburg, wo er für das Cäcilienfest 1773 einige Werke komponierte. 1776 wurde er Kapellmeister und Hofkomponist von Joseph Graf Batthyány (unter ihm wirkten J. Zistler und J. Sperger). 1780 wurde Z. auch als Organist des Doms zu St. Martin angestellt. Als Komponist genoss er hohes Ansehen, einzelne seiner Symphonien wurden vorübergehend J. Haydn zugeschrieben.
Werke
Melodramen (Andromeda u. Perseus 1781), Singspiel Narcisse et Pierre 1772; Kirchenmusik; Sinfonien (Sinfonia pastoritia), Konzerte, Streichquartette, Sonaten f. Kl. u. V., volkstümliche Tanzmusik.
Literatur
- P. Polák in StMw 30 (1979)
- NGroveD 27 (2001)
- MGG 14 (1968)
- D. Múdra, Dejiny hudobnej kultúry na Slovensku. II: Klasicizmus 1993
- Riemann 1961 u. 1975
- Wurzbach 60 (1891)
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Zimmermann, Johann Anton“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e7ae (abgerufen am )
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