Das Wort Z. kommt aus dem griechischen κύμβαλον, da ein Schlaginstrument bezeichnete. In der österreichischen Unterhaltungsmusik spielt besonders das von J. Schunda in den 1870er Jahren in Budapest entwickelte Konzert-Cimbalom eine große Rolle als Begleitinstrument in sog. Zigeunermusikkapellen. Dieses Instrument steht auf Standbeinen, hat pedalbetriebene Dämpfer und einen Umfang von vier chromatischen Oktaven. F. Liszt, Zoltán Kodály, Béla Bartók, Igor Strawinsky, G. v. Zieritz u. a. haben für dieses Instrument komponiert.
Literatur
- NGroveDMI 1 (1984) [Dulcimer]
- MGG 9 (1998) [Zither]
Autorin
- Gerlinde Haid
Letzte inhaltliche Änderung
11.7.2005Empfohlene Zitierweise
Gerlinde Haid, Art. „Zimbal“ (11.7.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0009fc0b (abgerufen am )
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