Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (Klavier, Dirigieren), Studium an der Univ. Wien (Germanistik, Musikwissenschaft, Geschichte; Dr. 1961). Nach Aufgaben bei der Sängerschaft Waltharia, dem Wiener Akademiekammerchor Dirigent der Wiener Sängerknaben , Tätigkeiten bei dem Extrachor der Volksoper Wien und als Liedbegleiter. 1964 wurde Z. an das Linzer Landestheater engagiert, wo er als Korrepetitor begann, nach diversen Kapellmeisterstationen schließlich 1986–98 als Intendant wirkte. Daneben war er 1983–85 Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz (Nachfolger: M. Mayrhofer), seit 1998 freischaffend tätig. Gastverpflichtungen übernahm er in Österreich ( Wiener Symphoniker , Radio-Symphonieorchester Wien , Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester , Mozarteum-Orchester Salzburg ), Dänemark, Deutschland, Jugoslawien, Island, Italien, Frankreich, Ungarn, in den USA und Japan sowie bei verschiedenen Festivals. Ab 1985 wurde er wiederholt zu Gastprofessuren (Opernklasse) an der MUniv. Wien sowie zu Workshops und als Wettbewerbsjuror eingeladen. Sein Sohn Clemens Z. (* 2.5.1972 Wien) hat (2006) als mehrfach ausgezeichneter Pianist international Erfolg und unterrichtet an der MUniv. Wien sowie der Anton Bruckner Privatuniv. Linz.
Ehrungen
- Kulturmedaille der Stadt Linz 2000
Schriften
- Wort u. Ton im dt. „Stabat mater“,Diss. Wien 1961
Literatur
- F-A 2 (1978)
- Who is who in Öst. 1997 [R. u. C. Z.]
- www.bruckneruni.at/stuff/veranstaltungen/Zeilinger.pdf (7/2006)
- eigene Recherchen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
31.7.2006Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Zeilinger, Roman“ (31.7.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e797 (abgerufen am )
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