Er war als Sänger in Italien tätig und wahrscheinlich „maestro di cappella“ in Cesena. Er hielt sich auch in den Niederlanden auf. 1586–91 war Z. Vizekapellmeister am Hof K. Rudolphs II. in Prag (als Nachfolger von J. de Castro).
Werke
Messen; Madrigale (NA in DTÖ 77 [1934]).
Literatur
- NGroveD 27 (2001)
- MGG 14 (1968)
- A. Einstein in StMw 21 (1934)
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Zanotti (Canotij, Ioannotus), Camillo“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e777 (abgerufen am )
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