Studierte 1911/12 Musiktheorie an der Wiener MAkad. (bei R. Heuberger) und 1913/14 Komposition am Konservatorium in Leipzig/D (bei Max Reger). 1915–20 war er als Musikkritiker in Fünfkirchen (Pécs/H) tätig. Nach der Promotion in Musikwissenschaft an der Univ. Münster/D unterrichtete er 1922–38 am Neuen Wiener Konservatorium (Musiklehranstalten Wien), 1934 wurde er Prof. an der MAkad. Budapest. 1939 musste Z. in die USA emigrieren (Exil), wo er in Hollywood über 120 Partituren Filmmusik orchestrierte. Daneben gab er Privatunterricht.
Ehrungen
- Staatspreis f. Komposition eines Klavierquintetts 1933
Werke
Opern (X-mal Rembrandt 1930; Christoph Columbus 1939), Ballett; Werke f. Orch. (Variations on a Hungarian Folksong 1928; Sinfonia technica 1931; Hungarian Caprice 1935); Chormusik (Cantata Technica 1961), Lieder.
Schriften
- Wesen u. Form der symphonischen Dichtung von Liszt bis Strauss,Diss. Münster 1921
Literatur
- NGroveD 27 (2001)
- MGG 14 (1968)
- Biogr. Hb. der dtspr. Emigration 1983
- Riemann 1961 u. 1975
- Kürschner 1954
- Baker 1984
- Orpheus im Exil 1995
- MGÖ 3 (1995)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Zador (Zádor, eig. Zucker), Eugen (Eugene, Jenő)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e765 (abgerufen am )
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