Studierte an der Univ. Wien Germanistik und Musikwissenschaft (Dr. 1933). Daneben erhielt er privaten Musik- und Schauspielunterricht. 1932 trat er der NSDAP bei, seine frühen Texte sind z. T. vom Nationalsozialismus geprägt. Er war zunächst als Redakteur, Verlagslektor und Kritiker tätig, 1950–64 als Redakteur und Musikkritiker der Neuen Wiener Tageszeitung. Er war auch Generalsekretär (ab 1948) und Vizepräsident (ab 1957) des Wiener Kulturkreises. 1965 wurde er Pressechef der Wiener Staatsoper, 1967 Konsulent der Österreichischen Bundestheater.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1958
- Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse 1964
- Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien 1976
- Nicolai-Medaille der Wr. Philharmoniker 1979
Schriften
- Die dt. Sage als Stoff dt. Opern u. Singspiele bis auf Richard Wagner,Diss. Wien 1932
- Die Dynastie Strauß1939, 21944
- Musik aus Wien1943, 21949
- 41958
- Wr. Opernkunst 1959
- Alfred Uhl 1966
- div. Musikeranekdoten-Slgn
Literatur
- Who is who in Öst. 1987/88
- Riemann 1975
- Czeike 5 (1997)
- Personenlex. Öst. 2001
- Kürschner 1954
- F-A 2 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
- Die Presse 23.7.1993
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Witeschnik, Alexander“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e71e (abgerufen am )
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