Nach Studium an der Wiener MAkad. (bei Fr. Schmidt, Franz Schütz, R. Heger, Cornelia de Kuyper) 1927 Leiter einer Opernklasse und ab 1935 des Chors der MAkad., 1929–67 (ab 1960 Prof.) dort Lehrer für Gesang, Solokorrepetition und Chorstimmbildung; dann ausschließlich als Komponist tätig. Sterbedatum und -ort derzeit (2006) unbekannt. – Nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter R. W., dem derzeitigen (2006) Chef des seit 1924 bestehenden Wiener Schallplattengeschäfts Gramola.
Ehrungen
- Österr. Staatspreis 1959
Werke
Klavier- u. Orgelwerke; Chöre; Lieder.
Literatur
- Riemann 1975
- F-A 2 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien
- Mitt. AKM
- eigene Recherchen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Winter, Richard“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e717 (abgerufen am )
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