Winkler, Franz

* 17.9.1906 Sistrans/T, † 8.5.1962 Bregenz

Komponist, Musiker

Instrumentalunterricht in Sistrans, Hausmusik mit den Eltern und den Schwestern Albertine und Hedwig. Ursprünglich gelernter Maler- und Anstreicher, widmete er sich bald ganz der Musik. Ab 1939 Auftritte als Gesangsduo Geschwister W. mit seiner Schwester Albertine Seifert (1902–51), später als W.-Trio mit seiner Frau Ingeborg (* 1923). Nach dem Krieg übersiedelte das Ehepaar 1947 nach Lochau/V, wo die Schwester Albertine lebte, es folgten Auftritte im Bodenseeraum, Tonaufnahmen mit volkstümlicher Musik und eigenen Kompositionen (Rundfunk- und Schellackplattenaufnahmen). Später wurde auch seine Tochter Olga am Akkordeon für Aufnahmen und Konzerte als Franz-W.-Quartett hinzugezogen, Vroni Stöckel ersetzte Albertine an der Zither.

Gedenkstätten

  • Gedenktafel am Wohnhaus in Lochau

Werke

Über 100 volkstümliche Lieder (Alpenfrieden; Die Fischerin vom Bodensee; Tirol, du Heimat der Berge; Fliege mit mir in die Heimat; Innsbruck, du wunderschöne Alpenstadt).

Literatur

Abbildungen

Autorinnen

  • Annemarie Bösch-Niederer
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

19.4.2011

Empfohlene Zitierweise

Annemarie Bösch-Niederer, Monika Kornberger, Art. „Winkler, Franz“ (19.4.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0013027f (abgerufen am )

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