Instrumentalunterricht in Sistrans, Hausmusik mit den Eltern und den Schwestern Albertine und Hedwig. Ursprünglich gelernter Maler- und Anstreicher, widmete er sich bald ganz der Musik. Ab 1939 Auftritte als Gesangsduo Geschwister W. mit seiner Schwester Albertine Seifert (1902–51), später als W.-Trio mit seiner Frau Ingeborg (* 1923). Nach dem Krieg übersiedelte das Ehepaar 1947 nach Lochau/V, wo die Schwester Albertine lebte, es folgten Auftritte im Bodenseeraum, Tonaufnahmen mit volkstümlicher Musik und eigenen Kompositionen (Rundfunk- und Schellackplattenaufnahmen). Später wurde auch seine Tochter Olga am Akkordeon für Aufnahmen und Konzerte als Franz-W.-Quartett hinzugezogen, Vroni Stöckel ersetzte Albertine an der Zither.
Gedenkstätten
- Gedenktafel am Wohnhaus in Lochau
Werke
Über 100 volkstümliche Lieder (Alpenfrieden; Die Fischerin vom Bodensee; Tirol, du Heimat der Berge; Fliege mit mir in die Heimat; Innsbruck, du wunderschöne Alpenstadt).
Literatur
- Dokumentation im Vorarlberger Landesarchiv, Musikslg.
- http://www.isnet-ev.de/wbenz/musikmus/winkler/winkler1.htm (4/2011)
Abbildungen
Autorinnen
- Annemarie Bösch-Niederer
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
19.4.2011Empfohlene Zitierweise
Annemarie Bösch-Niederer, Monika Kornberger, Art. „Winkler, Franz“ (19.4.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0013027f (abgerufen am )
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