Willner, Arthur

* 5.3.1881 Turn bei Teplitz-Schönau/Böhmen (Trnovany/CZ), † 6. [LdM, Orpheus: 20.] 4.1959 London

Musikpädagoge und Komponist

War Musiktheorie- (Karl Piutti), Klavier- (Adolf Ruthardt) und Kompositionsschüler (C. H. Reinecke) am Konservatorium in Leipzig/D, Abschluss der Studien bei Joseph Gabriel Rheinberger und L. Thuille in München/D. 1904–23 wirkte W. als Direktor-Stellvertreter und Prof. für Komposition, Kontrapunkt, Musikgeschichte und Ästhetik am Sternschen Konservatorium in Berlin. 1924 übersiedelte er nach Wien, wo er am Neuen Wiener Konservatorium (1924–28) und an der Volkshochschule lehrte sowie als Berater bei der Universal Edition tätig war. 1938 emigrierte er nach Großbritannien (Exil), lebte 1938/39 und ab 1945 in London.

Werke

Orchesterwerke (Symphonisches Scherzo, Fugenmusik, Von Tag u. Nacht [24 Präludien u. Fugen], Tanzsuite, Konzert f. Vc. u. Orch.), 6 Streichquartette, Sonaten, Choralvorspiele f. Org., Chöre, Lieder. – Teilnachlass im Archiv der GdM.

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Willner, Arthur“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e6ff (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.