Tochter eines Militärmusikers, erster Unterricht durch den Vater und Anton Geyer in Graz sowie von Ferdinand Casper 1877–82 an der MSch. des Steiermärkischen Musikvereins. Mit einem Stipendium des Landes Steiermark ausgestattet, war sie 1882–85 Schülerin von J. Joachim und Emanuel Wirth in Berlin. Danach unternahm W. erfolgreiche Konzertreisen durch Deutschland, die Schweiz sowie nach Schweden, Norwegen und London. 1902–11 unterrichtete sie an der Berliner MHsch.
Ehrungen
- mehrere Preise des Steiermärkischen Musikvereins
- Mendelssohn-Preis 1883 und 1885
Literatur
- A. Ehrlich (Hg.), Berühmte Geiger der Vergangenheit und Gegenwart 1893
- StMl 2009
- Müller-Asow 1929
- Kürschner 1954 [Totenliste]
- F-A 1936 u. 2 (1978)
- Riemann 1929
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
14.11.2024Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wietrowetz, Gabriele“ (14.11.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003215cf (abgerufen am )
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