Wiener Volksorchester

Dilettantenorchester, 1919 als Orchester des sozialdemokratischen Vereins für volkstümliche Musikpflege gegründet.

Anfang der 1920er Jahre trat es ein- bis zweimal jährlich bei größeren Konzerten in Erscheinung, am 10.4.1924 unterstützte es den Singverein der Sozialdemokratischen Kunststelle bei dessen erstem öffentlichen Auftritt. Nachweisbar ist weiters seine Mitwirkung bei einer Aufführung von G. Rossinis Stabat Mater und A. Rombergs Lied von der Glocke durch den Arbeitersängerbund Favoriten am 9.5.1926 im Wiener Konzerthaus. Vermutlich ist es im 1930 gegründeten Kammerorchester der Sozialdemokratischen Kunststelle, das bis zu seiner Auflösung 1934 von P. A. Pisk geleitet wurde, aufgegangen.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

16.6.2006

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Wiener Volksorchester“ (16.6.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000276e2 (abgerufen am )

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