Wiederin, Bruno

* 24.8.1912 Schruns/V, † 24.9.1995 Frastanz/V

Lehrer, Sänger (Tenor), Komponist, Dichter

Sohn des Schuldirektors, Chorleiters, Organisten und Gründers des Schrunser Heimatmuseums Johann W. (* 31.8.1874 Gurtis/V, † 21.1.1952 Schruns [Ehrenbürger]). 1929–33 Gesangstudien in Innsbruck und Feldkirch sowie Lehrerausbildung. Auftritte in Opern und Operetten, Messen und Liederabenden. Volks- und Hauptschullehrer, zuletzt Direktor an der Hauptschule in Bludenz (1975 Ruhestand); gründete 1952 das Vokalquartett B. W.; Rundfunkaufnahmen und Teilnahmen bei Chorwettbewerben. Seine Kompositionen, die typisches heimisches Liedgut verarbeiten, stellen besonders wegen ihrer Agogik hohe Anforderungen an die Chöre; großer Beliebtheit erfreut sich W.s Liedschaffen, insbesondere Lieder nach eigenen Texten im alemannischen Dialekt. – Weitschichtig verwandt ist Gebhard W.

Ehrungen

  • Prof.-Titel 1983

Werke

Kirchenmusik (Tantum ergo; 6-stimmiges Salve Regina; Chöre); Kantate f. Männerchor u. 4 Pos.; Lieder (z. T. in Montafoner Mundart); Kinderlieder (u. a. f. das Vorarlberger Liederbuch 1982); Singen u. Sagen. Lieder v. B. W., 3 Bde. 1982–85.

Schriften

Literatur

Autor:innen

  • Annemarie Bösch-Niederer
  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

28.6.2016

Empfohlene Zitierweise

Annemarie Bösch-Niederer, Uwe Harten, Art. „Wiederin, Bruno“ (28.6.2016), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00130204 (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.