War 1879–83 Sängerknabe im Stift St. Lambrecht. Am bischöflichen Knabenseminar war er Schüler von Johann E. Haimasý (1847–1903). Danach erhielt er in Graz Musikunterricht von C. M. v. Savenau und A. Seydler. Er besuchte Vorlesungen von F. v. Hausegger an der Univ. Graz und von Franz Xaver Haberl in Regensburg/D. 1893 wurde er zum Priester geweiht, 1894 Domkapellmeister in Graz. 1895–1905 wirkte W. auch als Präses des Diöcesan-Cäcilienvereins (Cäcilianismus). Zuletzt war er Pfarrer in Teufenbach/St.
Werke
Kirchenmusik.
Literatur
- StMl 1962–66
- Weissenbäck 1937
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Wibl, Johann“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000220ff (abgerufen am )
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