Werner, Hed (eig. Hedwig, verh. Silberberger)

* 18.1.1904 Wien, † nach 1938 Ort/GB?

Komponistin

Tochter des jüdischen Wäschewarenerzeugers Max W. und dessen Frau Katharina, geb. Weisz. Seit 16.5.1923 mit dem Kaufmann Jacques (eig. Jaques) Silberberger (* 28.4.1876 Wien, † nach 1938 (Ort?)/GB?) verheiratet. Unter ihrem Pseudonym veröffentlichte sie ab spätestens 1923 Schlager und Wienerlieder (u. a. bei Doblinger und dem Wiener Bohême-Verlag). Einige davon wurden später auf Radio Wien gespielt und auf Schallplatte aufgenommen. Am 12.9.1931 wurde ihre Revue Hol’s der Teufel in der Wiener Femina uraufgeführt. W. dürfte 1938 mit ihrem Mann über Zürich/CH nach England emigriert sein (Exil), wo sich ihre Spur verliert.

Werke

Revue Hol’s der Teufel 1931; Schlager (Ich hol’ dir vom Himmel die Sterne [T: Stephan Paul Matzner], Zaubernacht auf Hawaii [T: Hans Honer], Mein Lied ruft nach dir [T: Rudolf Berdach], Ja damals, da trug man noch Liebe [T: K. Breuer/H. Wiener], gem. m. St. Weiss: Mei Dearnderl, mei Dearnderl [T: K. Breuer/H. Wiener]); Wienerlieder (Wann der Weana sagt „Das is tulli“ [T: K. Breuer], In Wean, drunt’ am Thurygrund, Das ist der Weaner Dialekt [T: H. Wiener], I drah’ gern um, i drah’ gern auf [T: A. Steinberg-Frank]).

Literatur

Autorin

  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

20.12.2023

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Art. „Werner, Hed (eig. Hedwig, verh. Silberberger)“ (20.12.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003e8aad (abgerufen am )

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