Sohn eines Fassmalers, besuchte das Gymnasium der Franziskaner in Bozen, in deren Orden er 1910 in Pupping/OÖ eintrat; 1917 Priesterweihe. Er wirkte zunächst als Organist und Religionslehrer in Hall in Tirol (hier 1914 Reifeprüfung mit Auszeichnung) und Villach (ca. 1921/23). Nachdem W. in Rom, wo er auch als Organist tätig war, zum Dr. phil. promoviert worden war, unterrichtete er ab 1926 am Ordensgymnasium in Bozen Italienisch, Latein, Geographie und Geschichte. Daneben war er als Organist, Violinist und Chorleiter in mehreren Ordensniederlassungen tätig. Bekannt war W. für seine Improvisationen.
Werke
Marienlied Maria, du süße; Instrumentation eines Tantum ergo in G-Dur von J. B. Schöpf.
Literatur
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols. Ergänzungsbd. 1997 [Foto]
- (Allgemeiner) Tiroler Anzeiger 10.7.1914, 3, 11.8.1926, 9, 28.4.1932, 8
- Kärntner Ztg. 19.7.1921, 6
- Kärntner Tagbl. 20.5.1923, 12
- Salzburger Chronik 25.5.1935, 8
- Taufbuch 1875–97 der Pfarre St. Ulrich, fol. 93
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
6.2.2025Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Welponer, P. Ulrich OFM (Alois Eduard)“ (6.2.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )
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