Der Sohn des Juristen und F. Smetana-Biographen Bronislaw W. (1872–1959) studierte Komposition und Dirigieren am Prager Konservatorium (bis 1926) sowie Musikwissenschaft und Philosophie an den Univ.en Prag und Wien (Dr. 1928). Danach wandte er sich der Psychologie zu und wurde 1933 Assistent an der Univ. Leipzig/D, wo er sich 1938 habilitierte. Nach einer Vertretung in Halle a. d. Saale/D war er 1943–45 ao. Prof. für Psychologie an der Univ. Breslau (Wrocław/PL) und 1945–72 o. Prof. für Psychologie an der Univ. Mainz (Institutsgründung). Er hat daneben auch komponiert.
Werke
Kammermusik; Lieder.
Schriften
- Doppelempfinden u. Programmusik. Beiträge zur Psychologie, Kritik u. Gesch. der Sinnenentsprechung u. Sinnensymbolik,Diss. Wien 1927
- Typologie der Musikbegabung im dt. Volke,Hab.schr. Leipzig 1938, gedruckt 1939, 21970
- Die Polarität im Aufbau des Charakters1950, 31966
- Musikpsychologie u. Musikästhetik. Grundriß der systematischen Musikwissenschaft1963, 21982
Literatur
- MGG 14 (1968)
- NGroveD 27 (2001)
- Riemann 1961 u. 1975
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Wellek, Albert“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e685 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

