Weiß (Weiss), Jakob

* 1672 Brüx/Böhmen (Most/CZ), † 1742 Salzburg

Geigen- und Lautenmacher

Ist anlässlich seiner Verehelichung 1710 mit Ursula Mayr, der Schwägerin von J. Schorn, erstmals in Salzburg nachweisbar. In den 1730er Jahren befanden sich Wohnung und Werkstätte in der Sigmund-Haffner-Gasse 3, seine Instrumente hatten einen guten Ruf und waren auch in Deutschland und den Niederlanden gefragt. Neben Violinen und Lauten baute W. weiters zahlreiche Violen d’amore und Trumscheite.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Weiß (Weiss), Jakob“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e677 (abgerufen am )

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