Ist anlässlich seiner Verehelichung 1710 mit Ursula Mayr, der Schwägerin von J. Schorn, erstmals in Salzburg nachweisbar. In den 1730er Jahren befanden sich Wohnung und Werkstätte in der Sigmund-Haffner-Gasse 3, seine Instrumente hatten einen guten Ruf und waren auch in Deutschland und den Niederlanden gefragt. Neben Violinen und Lauten baute W. weiters zahlreiche Violen d’amore und Trumscheite.
Literatur
- K. Birsak, [Kat.] Salzburger Geigen u. Lauten des Barock. Salzburger Barockmuseum 2001
- Lütgendorff 1922
- K. Jalovec, Dt. u. österr. Geigenbauer 1967
- J. Stenzl et al. (Hg.), Salzburger Musikgesch. 2005
- Schneider 1935
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Weiß (Weiss), Jakob“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e677 (abgerufen am )
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