Erhielt ab seinem 12. Lebensjahr Klavierunterricht. 1939–41 studierte er Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaft an den Univ.en in Graz und Wien und erhielt ab 1938 Theorie- und Kompositionsunterricht von Rob. Wagner und G. Eisel. 1945–52 lebte er als freischaffender Komponist und Musikkritiker in Graz, 1952–54 war er Kulturkorrespondent der Sendergruppe Alpenland in West-Berlin. 1954–58 freier Mitarbeiter in der Kulturabteilung des Neuen Kuriers in Wien, hier Aufstieg zum Kulturredakteur (1959) und zum Ressortleiter für Film und Fernsehen (1961–73). Daneben auch Gestalter von Fernseh-Sendereihen, 1974–86 war W. Referatsleiter für Theater, Film und Musik im Kulturamt der Stadt Wien . Ab 1997 lebte er in Berlin. W. komponierte im Stil der freien Tonalität, hin und wieder unter Einbeziehung der Zwölftontechnik.
Ehrungen
- Förderungspreis der Stadt Wien 1958
- Preis des Wr. Kunstfonds 1967
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1968
- Preis der Stadt Wien (Kategorie Musik) 1972
- Prof.-Titel 1974
- Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien 1987
Werke
Opern (Elga, Kg. Nicolo, Die Lederköpfe), Ballett Die sieben Todsünden, Hörspielmusiken, 2 Symphonien, Vokalsymphonie Kg. Nicolo, Kammermusik, Lieder.
Literatur
- MaÖ 1997
- Goertz 1979 u. 1994
- Riemann 1975
- StMl 1962–66
- W. Szmolyan in ÖMZ 25/10 (1970)
- F-A 2 (1978)
- C. M. Gruber, Opern-Uraufführungen 3 (1978)
- Kurier 12.1.2006
- MGÖ 3 (1995)
- www.doblinger-musikverlag.at (3/2006)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Weishappel, Rudolf“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e66c (abgerufen am )
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