Weishappel, Rudolf

* 25.3.1921 Graz, † 2.1.2006 Wien

Journalist und Komponist

Erhielt ab seinem 12. Lebensjahr Klavierunterricht. 1939–41 studierte er Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaft an den Univ.en in Graz und Wien und erhielt ab 1938 Theorie- und Kompositionsunterricht von Rob. Wagner und G. Eisel. 1945–52 lebte er als freischaffender Komponist und Musikkritiker in Graz, 1952–54 war er Kulturkorrespondent der Sendergruppe Alpenland in West-Berlin. 1954–58 freier Mitarbeiter in der Kulturabteilung des Neuen Kuriers in Wien, hier Aufstieg zum Kulturredakteur (1959) und zum Ressortleiter für Film und Fernsehen (1961–73). Daneben auch Gestalter von Fernseh-Sendereihen, 1974–86 war W. Referatsleiter für Theater, Film und Musik im Kulturamt der Stadt Wien . Ab 1997 lebte er in Berlin. W. komponierte im Stil der freien Tonalität, hin und wieder unter Einbeziehung der Zwölftontechnik.

Ehrungen

  • Förderungspreis der Stadt Wien 1958
  • Preis des Wr. Kunstfonds 1967
  • Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1968
  • Preis der Stadt Wien (Kategorie Musik) 1972
  • Prof.-Titel 1974
  • Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien 1987

Werke

Opern (Elga, Kg. Nicolo, Die Lederköpfe), Ballett Die sieben Todsünden, Hörspielmusiken, 2 Symphonien, Vokalsymphonie Kg. Nicolo, Kammermusik, Lieder.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Weishappel, Rudolf“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e66c (abgerufen am )

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