Angehöriger der ethnischen Minderheit der Sinti (Roma und Sinti). Eine Karriere als Fußballprofi (Austria Wien, Österreichisches Junioren-Nationalteam) musste er wegen einer Knieverletzung frühzeitig beenden. Musikalische Ausbildung in der Familie, internationale Konzerttätigkeit und Schallplatten- bzw. CD-Einspielungen („Zigeuner“-Swing) mit kurzlebigen eigenen Formationen in Quartett- und Quintettbesetzung, zumeist mit seinem Vater Josef „Joschi“ W. (* 7.11.1945 Kolbermoor, Bayern/D, † ?) an der Rhythmusgitarre, auch mit H. Stojka, Ch. Ratzer, K. Hodina und dem US-amerikanischen Gitarristen Barney Kessel. 2004 Mitglied der Komikergruppe Stehaufmandln, danach gemeinsam mit Harry Steiner als Komikerduo Die Extrabladen. Sein Sohn, der Gitarrist Buko, trat mitunter mit ihm auf.
Werke
CDs Miri Menschengi 1988; Bonjour Madame 1991; Z. W. Quartett 1994; Z. W. 1996; Diggin' Thru Jazz 1999; Z. W. Quartett feat. Isis Falta: Gipsy Swing 2005; Pink Violin 2012; Z. W. in Los Angeles 2014; Sintimesse 2018.
Literatur
- A. Melhardt, Swing That Music 2002, 304, 318f
- www.sra.at (6/2006)
- www.gloriatheater.at (6/2006)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Zipflo_Weinrich (12/2019)
- www.erzdioezese-wien.at (12/2019)
- www.zipfloweinrich.com (3/2014)
- eig. Recherchen
Autor
- Peter Stachel
Letzte inhaltliche Änderung
5.12.2019Empfohlene Zitierweise
Peter Stachel, Art. „Weinrich, Alois („Zipflo“)“ (5.12.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00102722 (abgerufen am )
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