1842–45 Studium der Germanistik in Breslau (Wrocław/PL), dann in Berlin und Halle/D (Dr. 1846, Habilitation 1847), Lehrtätigkeit in Halle und Breslau, dann Ordinarius in Krakau und Graz, wo er als erster Univ.slehrer bereits über Volkskunde las. Ab 1861 in Kiel/D (1870–72 als Rektor), ab 1876 in Breslau (1879/80 als Rektor), ab 1889 in Berlin (1893/94 als Rektor). Während seiner Grazer Zeit widmete er sich in Feld- und Archivforschungen den Volksliedern und Volksbräuchen (Brauch) der Steiermark und regte bereits 1858 den Historischen Verein für Steiermark zur Sammlung steirischer Volkslieder und Volksreime an.
Ehrungen
- Mitglied der Berliner Akad. der Wissenschaften
Schriften
- Weihnachtsspiele u. -lieder aus Süddeutschland u. Schlesien 1853 (NA 1875)
- Über das dt. Volkslied in Steiermarkin Mitt. HVSt 9 (1859)
Literatur
- StMl 1962–66
Autorin
- Gerlinde Haid
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Gerlinde Haid, Art. „Weinhold, Karl“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e664 (abgerufen am )
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