Sein Großvater war Mitglied des Udel-Quartetts. Besuchte die Lehrerbildungsanstalt und war Schüler von K. Wetaschek und Ch. Weinberger (Klavier, Geige, Flöte, Orgel). Von C. M. Ziehrer gefördert, konnte er mit Operetten, Revuen und Unterhaltungsmusik frühe Erfolge erzielen. In den 1920er Jahren war er Kapellmeister im Kabarett Hölle. Er war viele Jahre Klavierbegleiter (u. a. von H. Moser, ab 1950 von H. Elsner) im In- und Ausland sowie Mitarbeiter des Rundfunks (zahlreiche Sendungen) und eines Wiener Musikverlages. Er arbeitete während des Zweiten Weltkriegs für die Wien Film, danach für das Salzburger Landestheater.
Gedenkstätten
- Hans-Weiner-Dillmann-Platz (Wien XII)
- ehrenhalber gewidmetes Grab am Friedhof Meidling (Wien XII)
Ehrungen
- Prof.-Titel 1973
- Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien 1973
- Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich
- Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst 1983
Werke
Operetten u. Musik zu Lustspielen (Das Mädel vom Varieté), Wienerlieder (Es ist nicht ’s erstemal, Ein paar Blumen hast du mir geschenkt, Das war amal, Dös haut hin, Alles in Ordnung, gnädiger Herr, Das Johann-Strauß-Haus, Draußen in Nußdorf weht ein süßes Lüfterl), U-Musik (Ringelspiel-Galopp, Am Strande von Havanna, Die Glocken von San Marco).
Literatur
- Hauenstein 1979 [Foto]
- Lang 1986
- Czeike 5 (1997)
- E. Th. Fritz/H. Kretschmer (Hg.), Wien. Musikgesch. 1 (2006)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
6.6.2023Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Weiner-Dillmann, Hans“ (6.6.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e661 (abgerufen am )
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