Studien in Literaturwissenschaft, Medizin, Philosophie in Wien und Paris; einflussreiche künstlerische Arbeiten im Bereich der Medien- und Videokunst. Gastprofessuren in Halifax/CDN, Kassel/D, Buffalo, New York/USA und Frankfurt am Main/D. 1984 Prof. für Mediengestaltung an der Hochschule für angewandete Kunst in Wien, 1992–95 künstlerischer Leiter der ars electronica. Ab Jänner 1999 Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM).
Ehrungen
- Generali Skulpturenpreis 1993
- Siemens Medienkunstpreis 1997
- Käthe-Kollwitz-Preis 2004
Werke
Zahlreiche Ausstellungen (First European Musicvideo Festival 1984; Die Wiener Gruppe 1997; Iconoclash 2002; Making Things Public 2005), Videos (Hausmusik 1974 [mit O. M. Zykan]).
Schriften
- Kritik d. Kunst, Kunst d. Kritik 1973
- Zur Geschichte und Ästhetik d. digitalen Kunst 1984
- Clip, Klapp, Bum. Von der visuellen Musik zum Musikvideo 1987
- Wissenschaft als Kunst, Kunst als Wissenschaft 1998
- Die Beschleunigung der Bilder 2003
- Ausstellungskataloge
Literatur
- Ackerl/Weissensteiner 1992
- Personenlex. Öst. 2001
- https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Weibel_(K%C3%BCnstler) (1/2026)
Autor
- Stefan Schmidl
Letzte inhaltliche Änderung
8.1.2026Empfohlene Zitierweise
Stefan Schmidl, Art. „Weibel, Peter“ (8.1.2026), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e645 (abgerufen am )
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