1964–70 Grafikstudium an der Akad. der bildenen Künste in Wien (Diplom 1975), Lehramtsprüfung 1970 für Allgemeinbildende Höhere Schulen. Danach unterrichtete er bis zu seiner krankheitsbedingten Frühpensionierung im Jahr 2000 am Wiener Bundesrealgymnasium IV in der Waltergasse (Wien IV) Werkerziehung und bildnerische Erziehung. Daneben ab Dezember 1966 Mitglied der wabbs crew, später wabbs gun, die sich als die „wildeste Band von Wien“ stilisierte. Nach deren Auflösung im Mai 1969 gründete W. als Bandleader und Sänger die Wiener Rock-/Punk-Gruppe Drahdiwaberl (Underground). Er war u. a. vom Wiener Aktionismus und von Frank Zappa (englische Coverversionen) beeinflusst. Mit provokativen Texten und Geräuschen, inszenierten Skandalkonzerten (z. B. in Wien und New York/USA) und politischem Engagement machte W. auf sich aufmerksam. Aus gesundheitlichen Gründen hatte er sich in seinen letzten Jahren von der Bühne zurückgezogen.
Gedenkstätten
- Stefan-Weber-Park (Wien V)
Ehrungen
- Silbernes Ehrenzeichen der Stadt Wien 2005
- Amadeus Austrian Music Award für das Lebenswerk 2005
Schriften
- Von der Wabbbs-Crew 1966 bis Drahdiwaberl 1969 in W. Resetarits/H. Veigl (Hg.), Beatles, Bond und Blumenkinder 2003
Literatur
- MGÖ 3 (1995)
- www.drahdiwaberl.at (3/2006)
- http://www.heute.at (6/2018)
- https://oe1.orf.at/artikel/650992/Drahdiwaberl-Stefan-Weber (11/2019)
- https://wien.orf.at (12/2019)
- www.friedhoefewien.at (11/2019)
Autor:innen
- Alexander Rausch
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
5.12.2019Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Weber, Stefan“ (5.12.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e640 (abgerufen am )
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