Studierte 1909–16 Klavier an der Wiener MAkad. (1919–12 bei Moriz Violin, 1912/13 bei F. Schmidt). 1913 legte sie ihre Reifeprüfung in Klavier mit Auszeichnung ab, danach besuchte sie die Meisterschulen von L. Godowsky (1913/14) und E. v. Sauer (1914–16, Diplomprüfung am 15.6.1916). Ab 1913 öffentliche Auftritte, zunächst im Rahmen von Schülerakademien der MAkad., später als Konzertpianistin und Kammermusikerin im In- und Ausland. Ihren ersten eigenen Konzertabend gab sie am 10.11.1917 im Kleinen Saal des Wiener Konzerthauses. 1918–34 Klavierbegleiterin in den Violine- und Celloklassen an der MAkad. 1919 Heirat mit Karl Tindl. Schon ab Ende 1924 auch auf Radio Wien zu hören. Nach Kriegsende 1945 wurde sie erneut an der Wiener MAkad. angestellt, wo sie bis zu ihrer Pensionierung 1960 Klavier unterrichtete (Schüler u. a. R. Bibl).
Gedenkstätten
- Ehrenhalber gewidmetes Grab am Friedhof Hietzing (Wien XIII, s. Abb.)
Ehrungen
- Prof.-Titel 1934
Literatur
- ÖMZ 30/1-2 (Jänner 1975), 80
- www.mdw.ac.at (9/2017)
- Neues Wr. Tagbl. 29.6.1913, 13
- NFP 5.4.1914, 13, 5.11.1920, 9, 18.12.1921, 15
- Reichspost 9.4.1916, 25
- Neues Wr. Journal 9.2.1916, 11
- Fremden-Bl. 29.6.1916, 13
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (9/2017)
- eigene Recherchen (www.anno.onb.ac.at; https://konzerthaus.at/datenbanksuche)
Abbildungen
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
28.6.2023Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Wang (verh. Tindl), Stella“ (28.6.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003745db (abgerufen am )
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