Absolvierte 1896–1901 das Konservatorium der GdM in Wien (Cello bei F. Hellmesberger). 1901–19 war er Mitglied des Fitzner-Quartetts (R. Fitzner, Max Weißgärber, Jaroslav Czerny, A. W.), 1918–21 Solocellist im Wiener Tonkünstlerorchester (Wiener Symphoniker).1921–30 spielte er im Rosé-Quartett (Ar. Rosé, s. Abb.). Daneben erteilte er Privatunterricht, u. a. 1908–16 Lehrer von E. Feuermann. 1918–21 Aushilfslehrer an der Wiener MAkad. für Paul Grümmer und F. Buxbaum, die er während ihrer Urlaube vertrat. 1928–30 leitete W. am Konservatorium Lutwak-Patonay eine Meisterklasse. Ab 1930 Prof. an der Akad. der Tonkunst in München. Ende 1934 wurde er Mitglied des Münchner Stroß-Quartetts. W. war verheiratet mit Friederike Edler von Wiedenfeld, Tochter des Wiener Architekten Hugo von Wiedenfeld.
Ehrungen
- Silberne Gesellschafts-Medaille der GdM 1901
- Prof.-Titel 1925
Literatur
- F-A 1936
- Müller-Asow 1929
- R. v. Perger/R. Hirschfeld, Gesch. der k. k. GdM in Wien 1912, 333
- NFP 12.7.1928, 8
- Reichspost 25.9.1930, 9
- Mitt. Suzanne Morris, Urenkelin von A. W.
- eigene Recherchen (Jahresberichte des Konservatoriums der GdM; www.anno.onb.ac.at)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (9/2018)
Abbildungen
Autor:innen
- Alexander Rausch
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
5.9.2018Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Walter, Anton“ (5.9.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e620 (abgerufen am )
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