Sein Vater war Lehrer und Direktor in Wiener Neustadt. 1969–72 erhielt W. Gitarre- und Cellounterricht an der MSch. Wiener Neustadt, ansonsten Autodidakt (u. a. E-Gitarre, Banjo, Kontrabass). Nach einem abgebrochenen Psychologie-Studium an der Univ. Wien trat er 1976 in den Landesschulrat für Niederösterreich ein, wo er 1979 Bibliothekar wurde. 1970–74 E-Gitarrist in lokalen Bands, 1976–87 Liedermacher, z. T. mit verschiedenen Bands (Übertragungen im ORF). Seit 1990 als Arrangeur tätig. 1993 begann er auch E-Musik zu schreiben, daneben arbeitet er als Schriftsteller und Lektor. Seit 2004 Zusammenarbeit mit der Gitarristin und Sängerin Sabine Stoiber im Duo Quite Quiet.
Ehrungen
- 1. Platz beim Festival der Liedermacher Wr. Neustadt 1983
- mehrere Anerkennungspreise als Autor
Werke
U-Musik: Di schdingade Schtod (gem. m. der Gruppe Taubnessel); Schtrossn; Du bist ned ealich; Trauriger Bluus. – Stücke f. Streichquartett (Stadtszenen op. 6), Werke f. (Kammer-)Orch.
Literatur
- M. Moschner/H. Teufert (Hg.), Die Komponisten des Industrieviertels u. ihre Musik 1996
- Lang 1986
- www.ewe.priv.at/quitequiet (3/2006)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Waldner, Erhard“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e610 (abgerufen am )
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