Studierte am Konservatorium in Linz sowie privat bei Luise Willer und Carl Hartmann in München. 1942 debütierte sie am Linzer Landestheater. Nach weiterer Ausbildung an der Münchener MHsch. sang W. 1947–52 an der Volksoper Wien und 1949 erstmals bei den Salzburger Festspielen , wo sie 1950 in der UA von Boris Blachers Oper Romeo und Julia die Rolle der Lady Capulet kreierte (unter J. Krips) und 1952 in R. Strauss’ Oper Die Liebe der Danaë jene der Leda (unter C. Krauss). Danach in Berlin (1952–87) engagiert, gab sie noch Gastspiele in Rom, Mailand, Amsterdam, Bayreuth/D, Barcelona/E und Madrid. Sie war auch als Konzert- und Oratoriensängerin tätig.
Ehrungen
- Berliner Kammersängerin 1963
Literatur
- Kosch 5 (2004)
- K-R 1997 u. 2002
- Riemann 1975
- F-A 2 (1978)
- Die Presse, Oberösterr. Nachrichten, Salzburger Nachrichten u. Kleine Ztg. 3.1.2004
- Der Standard 3./4.1.2004
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wagner, Sieglinde“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e603 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

