Schüler von F. Schreker. 1929–36 Pianist und Arrangeur der Jazz-Formation Blue Boys, die 1932 und 1933 das „Goldene Band“ beim Wettbewerb der Wiener Jazzkapellen und -sänger in der Kategorie „Jazzkapelle in kleiner Besetzung“ gewannen. Wirkte ab 1936 jahrelang als Kurkapellmeister in Bad Vöslau/NÖ. Weitere Tätigkeit v. a. als freier Komponist und Dirigent. W. war mit der Pianistin Alexandra Wiernik (?–?) verheiratet.
Ehrungen
- Preis des ORF 1962
- Theodor-Körner-Preis
Werke
2 Opern (Mittsommernacht, Totenhochzeit [beide unaufgeführt]), Orchestermusik (Cid, Suiten, Ouvertüren), ca. 70 Filmmusiken (Komödiant von Wien, Schleichendes Gift); Schlager (Despido dolorosa (Du bist das schönste Mädchen) [T: Rudolf Hoffmann u. Otto Rejzek], Lolita [T: Hans Honer], La dicha. Die schönste Nacht [T: Josef Hochmuth und H. Werner], Mia Margarita [T: R. Siezczynski]); Tangos.
Literatur
- Kosch 5 (2004)
- Lang 1986
- J. C. Glenzdorf, Glenzdorfs Internationales Film-Lex. 3 (1961)
- Kranzer/Schulz 1972
- Jazz in Österreich 1920–1960 , 2003, 36
- C. M. Gruber, Opern-Uraufführungen 3 (1978)
- Slg. Moißl
- WStLA (Biographische Slg.)
- eigene Recherchen
Autor:innen
- Christian Fastl
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Monika Kornberger, Art. „Wagner, Oskar Karl (Pseud. Pedro Castrucho)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e602 (abgerufen am )
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