Besuchte 1845–54 die Schule der Piaristen in der Josefstadt (Wien VIII), daneben erhielt er musikalischen Unterricht in der MSch. von M. Leitermayer. Danach begann W. eine Buchhändlerlehre, 1856 erhielt er eine Anstellung im K. k. Finanzministerium, wo er ab 1866 in der Bibliothek tätig war. W. widmete sich zeit seines Lebens sprach- und kulturhistorischen Studien, mit besonderer Intensität betrieb er jedoch auch Volksliedforschung, wobei er mit bekannten Größen seiner Zeit (z. B. August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben) in Briefkontakt stand.
Schriften
- Briefe von Geo. Fr. Benecke, Jacob u. Wilh. Grimm, C. Lachmann, Joh. A. Schmeller u. K. H. G. v. Meusebach an Jos. Freiherrn v. Lassberg 1818–1849, 1868
- Hoffmann v. Fallersleben 1818–1868. Fünfzig Jahre dichterischen u. gelehrten Wirkens 1869
- Veröffentlichungen in Fachzss
Literatur
- Wurzbach 52 (1885)
- Personenlex. Öst. 2001
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wagner, Joseph Maria“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e5fc (abgerufen am )
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