Trat in den Orden der Barmherzigen Brüder ein und legte am 3.7.1775 in Prag seine Profess ab. Später war er Regens chori an der Wiener Ordenskirche, 1782/83 an der Grazer Kirche des Ordens. Da sich v. a. Kopien von Werken J. B. Vanhals von seiner Hand erhalten haben (teilweise sicher aus der Wiener Zeit W.s stammend), lässt sich ein Bekanntschafts- oder Schülerverhältnis vermuten. Er galt als guter Organist und Violinist.
Literatur
- I. Schubert, Musikalienbestände im Institut für Musikwissenschaft der Universität Graz 1992
- I. Schubert in StMw 39 (1988)
- Wurzbach 52 (1885)
- StMl 1962–66
- Dlabacž 1815
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
12.10.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Wagner, Fr. Caecilius OH“ (12.10.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001301fb (abgerufen am )
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