Der zuerst in Ottobeuren/D wirkende Benediktinermönch war Prof. für Rhetorik an der Salzburger Benediktiner-Univ. In seiner Eigenschaft als „pater comicus“ und „choragus“ (Chor- bzw. Spielleiter) schrieb er hier – und nicht wie in der Literatur oft angegeben der Rektor der Univ. Matthias Weiß – den Text und wahrscheinlich auch die Musik zu verschiedenen Schuldramen, darunter auch zur Komödie Triumphus Laboris, die am 25.10.1618 als erste Finalkomödie (Jahresschlussspiel) der Salzburger Univ. gegeben wurde (Benediktinertheater).
Werke
4 Werke, darunter Triumphus Laboris (T: A. V. [nicht Matthias Weiß], M: verschollen), 1 fraglich.
Literatur
- H. Boberski, Das Theater der Benediktiner an der alten Univ. Salzburg (1617–1778), 1978
- A. Kutscher, Vom Salzburger Barocktheater zu den Salzburger Festspielen 21939, 48, 148f
- Th. Antonicek in ÖMZ 25 (1970)
- MGÖ 1 (1995)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Vogt, Andreas OSB“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e5c7 (abgerufen am )
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