In der Matrikel der Grazer Univ. scheint er 1707 als Parvist auf, auch ist er hier 1707, 1710 und 1715 als Sänger in Jesuitendramen belegt. Er trat 1716 in das Grazer Franziskanerkloster ein (1717 Priester), als Regens chori an Mariahilf war er wohl Vorgänger und vielleicht auch Lehrer von Ä. Schenk. 1724 ist er als Autor („cantat“ = Dichter und Komponist?) eines dreiteiligen Oratoriums belegt, für zwei weitere ist er zu vermuten.
Werke
Opella sacra Oder Die unaußlöschliche Liebes=Flamm (1724); Himmels=Sieg Uber Die Porten der Höllen (ca. 1720); Himmlischer Lorber=Zweig (1734), jeweils nur Periochen erhalten.
Literatur
- R. Flotzinger in Hist. Jb. d. Stadt Graz 15 (1984) u. 16/17 (1986)
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Veldner, P. Joseph OFM (Franciscus)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e57b (abgerufen am )
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