1917 in Brixen zum Priester geweiht, war V. zunächst für wenige Monate Seelsorger. Danach wirkte er als Musiklehrer am Johanneum in Meran bzw. in Dorf Tirol (Tirolo/I). V.s angebliches Studium an der Kirchen-MSch. in Regensburg/D 1926–28 lässt sich anhand der (allerdings nicht vollständig überlieferten) Schülerlisten nicht eindeutig belegen. Nach Jahren als Aushilfspriester und Chorregent in Riffian (Rifiano/I), Klausen (Chiusa/I) und Kaltern kam V. 1945 nach St. Pauls, wo er bis 1969 Chorregent war. V. pflegte im Besonderen auch die a cappella-Literatur und den Choral.
Literatur
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993
- Der Tiroler 6.5.1917, 6
- Volksbote 6.7.1967, 9
- Volksbote 30.7.1981, 6
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2025Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Veith, Adolf“ (15.5.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )
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